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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Gaius Cestius & Yuzo Yagi


"Japanese Investor to Restore Ancient Roman Pyramid || by Naharnet Newsdes || A Japanese businessman has agreed to invest around one million euros ($ 1.3 million) to restore a 2,000-year-old Roman pyramid in the Italian capital, La Repubblica daily reported on Thursday. || Yuzo Yagi, a fashion business owner from Osaka, is due to sign the agreement later this month and work on the pyramid, which was built in 13 AD as a tomb for Roman magistrate Gaius Cestius is set to start in April, officials said. || "His dream is to leave a mark in our country. Last year, he visited the pyramid and was struck by how remarkable it was," Rita Paris, who manages the monument on behalf of the state, was quoted as saying. || Yagi's only request is for a plaque with his name on it near the monument. || The project will include the use of probes to determine whether there are any secret chambers built into the 36-metre (118-foot) high pyramid after recent ultrasonic testing found some gaps in the structure. || Like the Colosseum, which is also preparing for a major restoration project next year, the pyramid is at the center of a busy road junction."


La Repubblica, Italienisch
Der Standard, Österreich

Zum neuen Jahr: Niedriglöhne

So, zum neuen Jahr werde ich da dranbleiben und wirklich bei Hinz, Kunz, DGB BWM und Seehofer nachfragen:

"Niedrige Einkommen in Deutschland | Tarifverträge unter- schreiten Niveau der Mindestlöhne | 29.12.2011 | Die Einführung von Mindestlöhnen ist politisch umstritten. Befürworter sehen darin einen Weg, die Ausbreitung von Niedrig-Einkommen einzudämmen. Jetzt belegt eine Statistik: Die Tarifverträge in einigen Branchen schreiben tatsächlich Stundenlöhne fest, die deutlich geringer sind als bereits existierende Verdienst-Untergrenzen -- nicht selten liegen sie unter 6,50 Euro je Stunde. Betroffen sind nicht nur Geringqualifizierte."

Technisch-dynamische Obsoleszenz

Dass die Obsoleszenz eine vielschichtige und darum nur differenziert bestimmbare Größe im Produktionsprozess ist, ist klar. Neben dem Negativen -- die Industrie beschränkt absichtlich und künstlich die Lebensdauer von Produkten -- gibt es die natürliche Obsoleszenz. Vor geschätzt 5 Jahren habe ich einen Festplattenrekorder von Panasonic gekauft. Heute kann der natürlich kein HD, kein Blueray, was das DVD-Laufwerk angeht. Er ist, technisch in Ordnung, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. 

Vgl. auch hier.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Hast du das wirklich nötig, BILD?

Ich gehöre nicht zu denen, die versuchen, als Intellektuelle zu gelten, indem sie ihre süchtige BILD-Lektüre mit Bäh-Kritik garnieren. (So wie man bei Fernsehen abschalten kann, kann man BILD ja auch ungelesen liegenlassen.) Nein, ich schaue dem Volk aufs Maul und lese BILD-Online. Basta. 

Aber das, dieser Ausschnitt gerade, liebe BILD-Zeitung, der gibt mir doch zu denken! Und lässt mich am Verstand eurer Online-Redakteure zweifeln. Wenn es auch in der Papier-Ausgabe so steht, dann eben: ... am Verstand der ganzen Redaktion. Schöner deutscher Spruch von Gernot Hassknecht: "Ja, habt ihr sie denn noch alle?!"


Da komme ich wieder auf den Gedanken: Sollte Kinderpornografie eines Tages salonfähig werden, ihr von BILD wärt sofort dabei. Oder etwa nicht?

Erfolg und Revolution | 革命 -- サクセス

"Ich will", sagte der Revolutionär, als er am Feuer saß, "durchaus den Erfolg. Aber zu meinen Maßstäben und Bedingungen. Akzeptiert das Volk nicht meine Maßstäbe, dann kann es mir gestohlen bleiben. Ich gebe nichts auf die allgemeine Meinung. Mir diese Freiheit leisten zu können,  dazu reicht mein Wille  immerhin aus."

Er schien die Kälte nicht zu spüren.

"Wenn die sehr schlichten Gemüter behaupten, ich denke zu kompliziert, -- was soll ich da tun? Was soll ich sagen? Ich mag die schlichten Gemüter nicht verachten. Aber ich will ihnen auch nicht nach dem Munde reden und behaupten, sie seien der Maßstab für die Zukunft der Stadt. Die schlichten Gemüter müssen es also ertragen, dass ich sage: 'Ihr seid schlichte Gemüter!'"

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Es ist durchaus unklar, wer, jenseits direkter parteipolitischer Verbundenheit oder Abhängigkeit, die Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sympathisch findet. Ja, Sympathie, das hat etwas mit Aussehen, Sprache, Sprechweise, Stimme und Stimmklang, Körpersprache und Auftreten zu tun. Das mag irrational sein. Nur -- wir sind halt nun mal irrational! Und am schlimmsten, heißt: am irrationalsten sind in der Regel die, die das mit der menschlichen Irrationalität nicht wahrhaben wollen. Die Vernunftvergötterer à la Robespierre, das sind ja doch die Irrationalsten! 

Aber zurück zur Ministerin. Dass ein voller Eigenname -- wie viele Silben hat? Sa | bi | ne | Leut | heus | ser | Schnar | ren | ber | ger -- ok, 10 Silben! Das hat was ... Ach, setze doch jeder das Wort ein, das ihm da so einfällt.

Nun aber die Vorratsdatenspeicherung! Die Kripo-Leute sagen, dass nach den Vorschlägen von SLSCH die Straftat erst stattgefunden haben muss, bevor das Telefon überwacht werden kann. Das erinnert uns doch schon wieder an den Henri des Volker Pispers. Mit einer neuen Interpretation. Die Polizei sagt nicht einfach, dass erst mal was passiert sein muss, ehe sie ermitteln kann; sie sagt das durchaus  politikkritisch. Das hat die Politik eben vorgegeben. Da kann die Polizei in einem Rechtsstaat auch nichts machen. Sie muss sich schließlich an die Gesetze halten.

Schauen Sie sich den Henri doch mal wieder an! Siehe Link oben. "... Ja, das 'at Ihre deutsche Polizei auch gesagt."

Ach so, ja! In der SZ habe ich letzthin gelesen, dass FDP heute buchstabiert wird als Fast-Drei-Prozent. Da, mit fröhlichem Blick in den bevorstehenden Wahl-Abgrund, lässt sich natürlich gut Datenschützen. Weil es sowieso nicht mehr drauf ankommt.

--

Habe ich diese Vermutung schon hier niedergelegt? Frau Ministerin LSCH sieht die Überwachung so, als werde sie und andere harmlose Bürger täglich nackt beim Duschen gefilmt, nur um ein paar Exhibitionisten dingfest zu machen. Das geht doch nicht! Die Exhibitionisten lassen sich doch auf diese Weise nicht fangen! Das hat doch keinen Sinn!

Richtig. Aber um das  mit dem Duschen geht es nicht, Frau Ministerin! Niemand will Sie unter der Dusche filmen. Wirklich nicht!

Schleichende Übergänge

Das Geheimnis, das in den Wahnsinn treibende der schleichenden Übergänge: 

Ihre Eigenart, eine gewisser charmanter Widerspruchsgeist, der ziemlich grundsätzlich das Gegenteil zu dem sagt, was er sagt. Überhaupt die Lust, das zu machen und zu sagen, was ihn nervös macht. Dann die schleichende Zunahme des Phänomens, gepaart mit dem lautstarken Hinweis, das sei doch nur ein Vorschlag gewesen. Man könne doch statt einer Limousine einen Kleinlaster kaufen, beispielsweise. Der habe Vorteile bei den Einkäufen. Wenn ihn der Donner rührt und er sagt: Aber das ist doch nicht möglich sei, man sei sich doch immer im klaren gewesen, dass es um einen Pkw gehe, dann: Sie dürfe ja nicht einmal Vorschläge machen. Gleich ginge er lautstark an die Decke. Sie hört ihre eigene Lautstärke, überhaupt das Daueraufgebrachte in ihrer Stimmer dabei nicht.

Vorratsdatenspeicherung

Wie widerlegt man den Satz: "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten"?


Antwortmöglichkeiten:

"Einen solchen Satz muss man nicht widerlegen. Es ist einfach und ohne Begründung nicht zu akzeptieren. "

...

"Einen solchen Satz muss man nicht widerlegen. Es ist einfach und ohne Begründung richtig und akzeptabel."

Dienstag, 27. Dezember 2011

外陰部


外陰部
実験
宗教における罪

Blog-Statistik

Manchmal staunt man dann doch, wenn man sich die Blog-Statistik anschaut: Rechtschreibkorrektur schlägt Pornografie. Na also!
  • OpenOffice Rechtschreibkorrektur 08.10.2009 19 Seitenaufrufe
  • Pornografie, weibliche 20.01.2007 16 Seitenaufrufe
  • Monica Lierhaus und die Berliner Morgenpost 21.12.2011 9 Seitenaufrufe
  • Mascha Kaléko 25.12.2011 7 Seitenaufrufe
  • Casio Gebrauchsanleitung - Uhr 13.04.2008 7 Seitenaufrufe

Viktor Farkas

... ist gestorben. Ich finde das per Zufall. Habe ich ihn gesehen, bei diesem Treffen da in -- wo war es doch gleich wieder? Na ja, es wird mir schon noch einfallen.

Als einer, der Verschwörungtheorien liebte, steht er jetzt da. 

Was man nicht alles so findet! Goebbels, Magda

Irgendwie und ganz allmählich -- wird mir schlecht.

Montag, 26. Dezember 2011

fnet.de | "Ihr habt sie wohl nicht mehr alle!"

Die Sache geht so: Ich suche für einen kleinen Beamer von Samsung das Manual im Netz, weil ich es gerade nicht finde. fnet.de wirbt mit 100% kostenlos. Na gut. Und dann kommt:

Download-Link anfordern
Bitte tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um den kostenlosen Download-Link zu der gewünschten Anleitung zu erhalten.

Das führt zu einer sofortigen Flucht von der Seite und den o. a. Ausruf! Hinzugefügt: Was soll der Scheiß?

Es ist einfach sagenhaft, wie viele Adabeis da im Internet als Trittbrettfahrer Geld verdienen wollen. Im Zweifelsfall, indem sie E-Mail-Adressen sammeln, sortieren und dann verscherbeln.

--

P. S. Hier gibt es das englischsprachige Manual, direkt von Samsung.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Mascha Kaléko

Ein ganzer Abend, eine Nacht, für Mascha Kaléko

"24.12.2011 · 23:05 Uhr | Die Verse der Dichterin Kaléko über den Alltag für den Alltag sind sowohl gegenwartsnah als auch zeitlos | ... | "Allein mit meinem Spiegelbild" | Eine Lange Nacht über Mascha Kaléko | Von Hans Bräunlich | 1907 als Tochter einer österreichischen Mutter und eines russischen Vaters in Galizien geboren, wird die jüdische Dichterin Mascha Kaléko um 1930 in Berlin als moderne Bänkelsängerin für das Feuilleton entdeckt. | Ihre zuerst in Zeitungen, später auch in Büchern gedruckten Verse über den Alltag für den Alltag sind sowohl gegenwartsnah als auch zeitlos. Geprägt von Melancholie und Ironie ähneln sie zwar den Gedichten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz, haben jedoch ihren eigenen, weiblich-zärtlichen Klang und ihren unverwechselbar poetisch-sarkastischen Charme."

Was für ein Leben. Ohne Ausrufezeichen. Verbindungen zu schlagen: Zu Holthusen und dann zu Jean Améry.

"Einerseits ist hier ein offener Brief wie derjenige an den ehemaligen SS-Mann und "Merkur"-Autor Hans Egon Holthusen (1967), der lange vor dem späten SS-Geständnis eines Günter Grass in der angesehenen Zeitschrift jovial von seinem ehemaligen Eintritt in die NS-Elite-Organisation schrieb wie über einen lässlichen, ja vielleicht sogar zu Teilen noch heute verständlichen Lausbubenstreich, ein unschätzbares Zeitdokument. Andererseits verwehrt sich Améry hier in einer zunächst unfassbar freundlichen, dann aber doch hart zuschlagenden Rhetorik gegen eine Gleichsetzung Lebens- erfahrungen von Täter und Opfer, die auch angesichts der international umstrittenen aktuellen Berliner Ausstellung "Erzwungene Wege" des "Zentrums gegen Vertreibungen" und der Präsidentin des Bunds der Vertriebenen, Erika Steinbach, abermals so aktuell erscheinen muss wie ehedem: "Sie gingen zur SS, freiwillig", schreibt Améry an Holthusen. "Ich kam anderswohin, ganz unfreiwillig"."

Samstag, 24. Dezember 2011

Verhaltensforschung

Das ist die Welt! Mehr als nur eine Allegorie.

Ökonomischer Ekel!

Dass der Sinnhorizont der Wirtschaft die Profitmaximierung ist? Geschenkt. Nur -- dass die Raffgier quer durch die Wirtschaft einfach Al Capone imitiert, das ist, pardon, am Heiligen Abend: schon zum Kotzen. Und dieser gesellschaftliche Bereich will erklären, er sei nützlich für die Welt! Vetternwirtschaft, Bestechung und Bestechlichkeit, Bankenkrise wg. Zockerei. Und jetzt ein Weihnachtsgeschenk oben drauf,

In des Wortes des Tagesspiegel-Berichts:

"Nach dem Skandal um gefälschte Bio-Lebensmittel hat Italien innerhalb weniger Wochen jetzt seinen zweiten großen Lebensmittelskandal. 80 Prozent des als „italienisch“ verkauften Olivenöls ist einem Bericht der Zeitung „La Repubblica“ zufolge Billigöl, das Italien aus dem Ausland importiert hat. Das Öl werde falsch deklariert oder irreführend ausgezeichnet, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf Ermittlungen von Zoll und Finanzpolizei. „Es gibt eine mächtige Gruppe in der Lebens- mittelindustrie, die durch Importe ein illegales Vermögen macht, weil das Mischen des Öls nicht nachzuweisen ist“, zitiert die Zeitung den Verbraucherreferenten des Bauernverbandes Coldiretti.
...
Erst vor zwei Wochen war ein weiterer Lebensmittelskandal in Italien aufgedeckt worden. Eine Bande von Fälschern soll nach Angaben der Behörden über mehrere Jahre rund 700 000 Tonnen angeblicher Bio-Waren im Wert von insgesamt 220 Millionen Euro verkauft haben. Sie sollen in Italien und Rumänien konventionell erzeugtes Getreide, Soja, Mehl und frisches Obst aufgekauft und in Bio-Produkte umetikettiert haben. Öko-Lebensmittel lassen sich deutlich teurer verkaufen. Die Staatsanwaltschaft in Italien ermittelt gegen 40 Firmen, darunter Sunny Land, Marinucci, Bioagri und La Spiga in Verona sowie Bioecoitalia in Fano"


Und dann noch: Obama soll es jetzt tatsächlich geschafft haben, dass amerikanische Kohlekraftwerke demnächst Filter einbauen müssen. Jahrzehnte haben sie mit Lobbyarbeit das Selbst- verständliche verhindern können, diese Gangster! Für ein paar Dollar mehr.

Und unsere Chinesen? Diese Blödkapitalisten-Nachfahren blutrüns- tiger, mordender Sozialismus-Diktatoren? "In China explodieren die Krebsraten". Alles für den ökonomischen -- "Erfolg"!

Ekelhaft! Einfach ekelhaft.

Freitag, 23. Dezember 2011

Wort und Begriff

Ok, das ist ein Test! Wie kann ich über einen solchen Blog pdf-Dokumente anbieten.

Darüber hinaus aber: Der Artikel von Heinz Vater, den man hier, wenn es denn geht, herunterladen kann, ist durchaus lesenswert!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Monica Lierhaus und die Berliner Morgenpost

Google Alert verlinkt zu einer Meldung der Berliner Morgenpost, Monica Lierhaus. Ich schaue kurz einmal nach, finde das Untenstehende [sic]. Mehr als über die Meldung staune ich über die Berliner Morgenpost. Um den ganzen Artikel lesen zu können, müsste ich die BM abonnieren. Ich glaube, da verkennt jemand doch die Zeichen der Internet-Zeit. 

MONICA LIERHAUS
"Für mich war es ein Meilenstein"
Dienstag, 20. Dezember 2011 03:06
Nach einer dreirädrigen Vespa hat Monica Lierhaus im Internet geschaut. "Ja, die hätte ich gern, denn das mit dem Gleichgewicht ist nach wie vor ein bisschen schwierig", sagt sie. "Mit der Vespa könnte ich zur Therapie fahren, die ist nur ein paar Minuten von hier entfernt."

Die Sportmoderatorin, die sich nach einer lebensgefährlichen Hirn-OP und monatelangem Koma mühsam zurück ins Leben kämpft, sitzt in ihrer Hamburger Wohnung und lächelt. Ein bisschen schmunzelt die 41-Jährige noch über die Vespa-Idee und wirkt selbst ein wenig ungläubig, doch gibt sie sich fest entschlossen. Wer solch einen Schicksalsschla...
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Nun, ob man das mit der Internet-Gratismania gut findet, ist eine ganz andere Frage. Aber wie sagen die Vertreter der New Economy und alle Wirtschaftsliberalen? "Der Markt tut, was er will!" Gelegentlich tut er das mit unsichtbarer Hand eben auch mal in Richtung GRATIS.

Montag, 19. Dezember 2011

Augenordnung

Ich will eine halbe Stunde lang 'Augenordnung' im Büro machen. Und ich frage mich plötzlich: Vom wem habe ich nur dieses Wort, Augenordnung? :-)

Natürlich würde ich gerne wissen ...

Was ist Schuld? "Die Nacht, in der das Fürchten wohnt..."

Drei Namen ...

... die auf den ersten Blick nicht viel und dann auf den zweiten Blick das Entscheidende gemein haben.
  • Václav Havel
  • Kim Jong-il
  • Christian Wulff
Extrem unterschiedliche Biographien, Ansichten. Das Gemeinsame: Sie waren, Wulff ist: Politiker. Und kaum hat man das gesehen, gesagt, da kommt das Politisch-Menschliche in den Blick. Die Verbindungen der drei
  • zu Frauen
  • zum Geld
  • zur Macht
Ich lese die Süddeutsche. Was da alles überliefert wird!

Aus dem Raster fällt heraus: Havel! Nur eine Frau hat er auch durch eine andere abgelöst. "1997 heiratete er die Schauspielerin Dagmar Veškrnová." So vermeldet es lapidar die Wikipedia. Die SZ wird da schon genauer.

Samstag, 17. Dezember 2011

Die arabische Revolution ...

... zerstört sich selbst. Im Radio ein Bericht über die Situation in Tunesien nach Ben Ali.

"Er werde die Islamisten nicht mehr wiederwählen. Er werde überhaupt nicht mehr zur Wahl gehen."

Das Land kann schlicht keine Demokratie. Nennen wir doch einmal die politisch doof, die solches nicht anerkennen können. Demokratie setzt so einiges voraus. Was denn eigentlich?

Niemand sagt schlicht: Ohne die erweiterten Sekundärtugenden geht in keinem Gemeinwesen irgendwas. Das hatte ich hier doch schon mal!

"Wir wollen, dass das kapitalistische System im Kern getroffen wird."

Und woher beziehen die, die so etwas in den Saal rufen, Ihre Autos und ihre Fernseher? Wollen die Bürger des Landes, will die Schreier selbst auf solcherlei Technik verzichten? Ein Lehrstück wäre es, wenn sie lernen würden, solche Dinge selbst zu bauen. 

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ein Horoskop für den Fürstbischof

Was sagt die katholische Kirche heute und seit einiger Zeit zu Horoskop und Wahrsagerei? Aberglaube! Humbug! Verboten!

Und was sagt die Geschichte? Nun ja -- etwas anderes. 


"Faust war 1520 in Bamberg, um dem Bamberger Fürstbischof Georg III. Schenk von Limpurg ein Horoskop zu erstellen. Dies geht aus einer Hofkammerrechnung des Bischofs hervor, in der es heißt: „Item X guld[en] geben und geschenckt doctor faustus ph[ilosoph] o zuuererung hat m[einem] g[nedigen] herrn ein nativitet [Horoskop] oder Indicium [Geburtshoroskop] gemacht, zalt am Sontag nach stolastice Jussit R[everendissi]mus“."

Im Lichte der Geschichte sieht eben alles anders aus, und die sittenstrengen Herren von heute, sie haben nicht nur ihre schwarzen Schafe aus dem Klerus zu verkraften, sondern auch die Skandalgeschichte der Renaissance-Päpste.

Nun ja, die Erbsünde eben!

Auch die Besten bleiben nicht verschont. Auch sie begehen absonderliche Blödheiten, wenn es um Sehnsucht und Sex geht. Die Macht steht immer daneben.

"1997 heiratet Woody Allen Soon-Yi (heute 41), zieht mit ihr zwei Kinder groß. Die beiden sind noch immer ein Paar. | Ronan Farrow über seinen Vater, zu dem er seit Bekanntwerden der fatalen Affäre nie wieder Kontakt hatte: „Er ist mit meiner Schwester verheiratet. Ich bin sein Sohn und sein Schwager!“ | In einem TV-Portrait im amerikanischen Fernsehen äußerte sich Woody Allen jetzt mit keiner Silbe zu seinem erfolgreichen Sohn. Die beiden verbindet nur noch Schweigen und Hass." (Quelle)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Amrani

Ich denke kurz: Was ist das für ein Name? Doch kein belgischer. In keiner Zeitung ist etwas zu finden. Wahrscheinlich ist das noch nicht einmal politische Korrektheit, die da mitspielt. Die BILD würde sich doch kein Blatt vor den Mund nehmen.

Erst bei der BBC werde ich fündig:

"Indeed, the 32-year-old had been due to attend a police station for questioning on the day he launched his attack. Amrani was born in the Ixelles district of Brussels on 15 November 1978, of Moroccan extraction.
A welder by profession, he was constantly in trouble with the law, Liege chief prosecutor Cedric Visart de Bocarme said.
...
A weapons aficionado, he was said to be able to dismantle, repair and put together all sorts of weapons but was never linked to any terrorist act or network, AFP news agency reports."

Wir lernen: of Marrocan extraction - marrokanischer Herkunft. -- Nicht dass damit etwas Xenophobisches gesagt sein soll. Marc Dutroux ist einwandfrei ein belgischer Name.

--

In den SPIEGEL hatte ich da noch nicht gesehen: "Die Erkenntnisse über den aus Marokko stammenden Mann fügen sich nur langsam zu einem Gesamtbild zusammen." Was, wenn die BBC mit ihrem "was born in ... Brussels on 15 November 1978" recht hat, so auch wieder nicht stimmt.

"Geil Neger!"

Was ist das Internet doch voller Interessantheiten und Überraschungen! Heute gefunden, in der Leo-Diskussion, dies:

Quellen http://www.rashundatramble.com/

Kontext/ Beispiele: This afternoon as I was walking from the train station, I took a shortcut past a soccer field. A soccer team made of 14 to 16 year old white boys was having practice. As I walked by one of the boys said, "Geil Neger!"

The "neger" caught my attention. I looked up and saw the group staring at me. They seemed shocked that I understood them (somewhat) and soon started mumbling under their breath. One of the kids raised both his hands and shook his head as if to say, "I didn't say it."

"Geil" literally means "ready for sex", but some young people use it in place of "cool." "Neger" is sometimes used for a black person, but it's not exactly the same as "nigger"...unless that's the way the person saying it meant it. So I was either a "cool black person" or a "nigger ready for sex". From the looks on their faces I'm almost leaning towards the latter.

Any other ideas?

Die anschließenden Antworten und Vermutungen -- einfach toll!

Montag, 12. Dezember 2011

Ärzte

Früher waren die Ärzte vielleicht doch irgendwie -- akademischer. Heute morgen im Radio über Wartezeiten. Ein Arzt, der die Kassenpatientin anherrscht: Dann könne sie sich einen anderen Doktor suchen, wenn sie die läppischen zwei Stunden nicht warten wolle. Und jetzt, am Abend, setzt BILD eins oben drauf. (Die Augsburger Allgemeine wusste von dem Prozess schon ein paar Tage vorher.)

"Aachen – Wir sehen die Anästhesieärztin Lydia H. (35) auf einer Flirtseite im Internet. Sie trägt das Haar offen, roten Lippenstift, lächelt in die Kamera.
Hier heißt sie nicht Lydia, sondern Serenitizia. Über das Internet-Portal suchte die Medizinerin im letzten Jahr Männer und Frauen. Über diese Anzeige soll die Medizinerin auch ihren neuen Liebhaber aus Süddeutschland kennengelernt haben.
Wegen heimtückischen Mordes aus Habgier steht die Ärztin vor dem Aachener Schwurgericht. Sie soll laut Anklage ihren 50 Jahre älteren, wohlhabenden Gatten Hermann (†85) mit einer Überdosis Morphium totgespritzt haben ...
IMMER MEHR WIRD JETZT ÜBER IHR DOPPELLEBEN BEKANNT!
Schon als junge Frau ging sie auf dem Straßenstrich anschaffen, konsumierte Drogen. Aber auch nach ihrer Heirat mit dem reichen Hermann H. suchte sie weiter Kontakte – dann übers Internet.
Laut Ermittlungsakte nannte sie sich auch „Auguste D.“... In einer eidesstattlichen Erklärung gab sie nach dem Tod ihres Mannes über ihren Notar an: „An Erbe sind nur noch 20 000 Euro da.“ Die Ermittlungen ergaben aber: Es sind weit über 100 000 Euro.
Heute geht der Prozess weiter: Im Zeugenstand der Sohn des Opfers, seine Ex- Ehefrau, sein Leibarzt und der neue Arbeitgeber, der Klinikleiter aus Ulm, der Ärztin."

Überhaupt das Akademische. Erst Plagiate am laufenden Band. Und jetzt sogar -- Mordverdacht. "Schon als junge Frau ging sie auf dem Straßenstrich anschaffen, konsumierte Drogen." Eine Ärztin! Welt -- Universität, was ist aus dir geworden?!

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Und der Mund, an wen oder was erinnert der uns? Ich denke in zwei Richtungen... Aber ist vielleicht doch ein wenig zuviel des Vorurteils. Lassen wir das.


Die Schere zwischen Arm und Reich

Jetzt geht es los! Wir lesen erst mal die Wikipedia:

"Nach einer Umfrage der Humboldt-Universität im Auftrag des Magazins Geo ging im Sommer 2007 die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland davon aus, dass „die Schere zwischen Arm und Reich“ sich weiter öffne. Die Befragten gingen davon aus, dass die durchschnittlichen Gehälter der Vorstandsvorsitzenden im Jahr 2006 bei 125.000 Euro monatlich lägen, wobei lediglich ein Monatseinkommen der Vorstandsvorsitzenden in Höhe von 48.000 Euro monatlich als „gerecht“ empfunden wurde. Das Monats- einkommen der Vorstandsvorsitzenden der DAX-Aktiengesellschaften lag 2006 bei 358.000 und damit siebeneinhalb höher als das als „gerecht“ empfundene Monatseinkommen für Vorstandsvorsitzende. 2007 sind sie auf 374.000 Euro bzw. 391.000 Euro gestiegen."

Wir sollten damit beginnen, mit dem seltsamen Irrglauben aufzuräumen, die "Leistungsträger" würden nach Leistung bezahlt. Einkommen werden auf verschiedenen Wegen gesellschaftlich "gemacht". Von der Politik und ihrer Steuergesetzgebung. Und von den Vorstandsetagen, die selbst feststellen, dass sie soundsoviel wert sind.


"Wer baute das siebentorige Theben
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon,
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?"

Der Irrtum, der Vorstandsvorsitzende könnte auch einen Mit- arbeiterposten besetzen, der Mitarbeiter aber nicht den Vorstandsvorsitz. Nicht alle können beides, aber manche schon. Auf beiden Seiten. Man müsste es nur mal ausprobieren.

P. S. Ich glaube, mehr Automechaniker könnten -- nach einiger Einarbeitungszeit natürlich -- einen Autokonzern führen als die Bosse des Konzerns ein Auto zusammenbauen!

Lothar Matthäus

Sicherheit des Auftretens und -- Unsicherheit. Der normale Zuschauer hat ein Hai-Gen. Unsicherheit, die leiseste, ist Blut. Am schlimmsten ergeht es denjenigen,die sich verbal nicht so recht zur Wehr setzen können. Dem sozusagen der Hai-Stock oder gar die Harpune fehlt.

Das ist ein Plädoyer, Lothar Matthäus einfach in Ruhe zu lassen. Auch wenn es ihn immer wieder zu seinem Nachteil in die Öffentlichkeit drängt.

Molinaro vs. Robben

Ein Fall für die Wahrnehmungspsychologen: War das ein Foul, das gelbwürdig war? Dann wäre Molinaro zu Recht vom Platz geflogen. Der SPIEGEL sieht das eindeutig. Ich auch -- nur andersrum.

"Wäre Robben aufgestanden, weil er allenfalls mit der Wucht eines Papierfliegers niedergestreckt worden war - Schiedsrichter Manuel Gräfe hätte ziemlich sicher weiterlaufen lassen. Kein Vorsatz, kein böses Foul. Freistoß, vielleicht nicht einmal das. Jedenfalls hätte das Spiel regulär fortgesetzt werden können. "Ich weiß nicht, ob man bei jeder Situation immer gleich die Gelbe Karte zeigen muss", sagte der starke VfB-Keeper Sven Ulreich."

(Nun ja, das Youtube-Video war da. Aber diese miesepetrigen Sky-Leute (meine Vermutung!) haben es rauskegeln lassen. Bei solcher Engstirnigkeit werde ich mit denen nie einen Vertrag abschließen.)

Diebstahl: die Mona Lisa

Ein Kalenderblatt im Bayerischen Rundfunk, das ungefähr das Wikipedia-Wissen schön gesprochen überliefert:

"Am 21. August 1911 wurde das Bild von dem 31-jährigen italienischen Handwerker Vincenzo Peruggia, der im Louvre tätig war, gestohlen. Er hatte sich in einem Schrank versteckt, über Nacht im Museum einschließen lassen, das Bild aus dem Rahmen gelöst und am Folgetag unter seinem Mantel verborgen aus dem Museum geschmuggelt."

MASSIVE ERROR ?

Nach ca. 1 Stunde Rückkehr an den PC, und da ist diese Meldung:

Was soll das bedeuten? Was tun? Erst mal die Seite verlassen...

Make sure your sound is turned on

Das behalten wir mal im Auge.

http://www.mobileblogmoney.com/index-6.html

http://www.house.gov/content/jobs/

Jarmusch

Gestern in der Nacht noch Jarmuschs seltsamen, extrem langsamen Killer-Film angesehen. Einfach irgendwann nicht mehr losge- kommen, auch wenn ich wusste, dass der Film erst um 1/2 2 zuende sein wird. Der Nachrichten-Sprecher sagt anschließend auch artig: "Guten Morgen, meine Damen und Herren!"

""THE LIMITS OF CONTROL"Autor: Matthias Heine | 28.05.2009 || Jim Jarmuschs philosophischer Killer || Er ist ein einsamer Mann auf rätselhaften Wegen. In Jim Jarmuschs Film "The Limits of Control" | spielt Isaach de Bankolé einen Killer, der nach Spanien reist, um seinen Auftrag zu erfüllen. Dabei trifft er allerlei merkwürdige Menschen. Jarmusch zitiert in seinem Werk fleißig andere und sich selbst." (DIE WELT)

Nein, keine Klage über zu wenig Schlaf.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Berichterstattung: Vaterschaftstest

Und weil aller guten Dinge drei sind, auch das noch:

"Udo Jürgens, 77, muss zum Vaterschaftstest. Das Amtsgericht in Dieburg (Hessen) hat nach der Klage von Fitnesstrainerin Jennifer T., 39, die angibt, die dritte uneheliche Tochter des Sängers zu sein, ein Gutachten angeordnet. Angeblich soll der Österreicher ("Aber bitte mit Sahne") sie mit ihrer Mutter 1971 in einem Hotel gezeugt haben. Jürgens' Sprecher Thomas Weber sagte: "Udo Jürgens hat immer gesagt, dass er das machen wird, wenn das Gericht das will." Der Entertainer hat bereits zwei eheliche und zwei uneheliche Kinder (Jonny, 48, Jenny, 44, Sonja, 45, Gloria, 17)."

Da fragen wir mal bzw. wir halten mal fest:

a) Was bekommt man mit 39 eigentlich, finanziell und so, wenn dieser Test positiv ausgeht? Erbt die Dame da, von einem Österreicher?

b) Ginge es um Heinz Müller, 77, ehemaliger Lkw-Fahrer, käme diese Meldung nicht ins Abendblatt.

-- 
Und welche Werbung wird dazu eingeblendet? Aber natürlich!

"Vaterschaftstest 80 € p. P. / Testbox gratis, Jugendamt anerkannt - zert. Labor - Sicherheit; 99,9% // www.resultan.de"

Berichterstattung: Unfall / Sex

Kommt nicht so oft zusammen vor, hier aber doch. Ansonsten: siehe unten.

"Horror-Unfall auf der B221 bei Mönchengladbach! Ein Holländer (35) raste mit seinem Opel Corsa in den Gegenverkehr. Offenbar, weil er beim Fahren durch das Schreiben einer SMS abgelenkt war. / Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 20.37 Uhr. Kurz zuvor soll der Mann im Sauna-Club „Golden Time“ in Brüggen gewesen sein, schreibt das Online-Portal „Express“. / Das „Golden Time“ ist der größte FKK-Saunaclub in NRW, nur 10 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt. / Neben Wellness und Sauna bieten sich in dem luxuriösen Ambiente auch freizügige Damen an. / Wollte der Holländer nach seinem Besuch in dem Saunaclub mit Sex-Erlebnissen prahlen?"

Vom Ordnung-machen im Büro

Mal wieder. Ich arbeite diese alte Sache ein wenig um. Und -- los geht's!

Berichterstattung: Gewaltverbrechen

Die kurze, durchaus relevante Frage: Warum berichtet welche Zeitung (nicht) über eine Meldung? - Beispiel (BILD):

"KURZ NACH DEM ANTRAG | 37-Jährige ersticht ihren Verlobten | FRAU (37) FESTGENOMMEN | Tödliche Messerstiche nach der Verlobung | Blanka D. (37) soll bei einer Party auf ihren Verlobten (37) eingestochen haben. Sie wurde von der Polizei fest- genommen | 11.12.2011 — 14:15 Uhr | Von N. ALTENDORF, M. SCHOLZ und M. ZITZOW​ | Hamburg – Die Tür ist festlich mit einem Weihnachtsstern geschmückt. Ein Polizist sichert den Eingang. Im Innern der Wohnung liegt die Leiche von Rafal S. (†37). Bei einer Party mit Freunden eskalierte ein Streit – seine Verlobte soll ihm dabei ein Messer in die Brust gerammt haben!​
...
Laut Nachbarn des Paares lebten Rafael S. und Blanka D. seit drei Jahren in der gemeinsamen Wohnung, hatten einen Hund. Rafael S. war Verkäufer der Obdachlosenzeitung „Hinz & Kunzt". Erst vor kurzem hatte sich das Paar polnischer Herkunft verlobt."

Kriterien:
  • räumliche Nähe (Lokalteil) 
  • Schwere der Tat
  • extreme oder außergewöhnliche Gewalt 
  • Bizarrerie der Umstände
  • Migrationshintergrund
  • ...

Scientology

Ein Stichwort, das ich -- wie wohl beinahe jeder -- oft im Kopf hatte und das ich nie bei der Wikipedia nachgeschlagen habe: Scientology. Erst einmal das eigene Vorwissen und die eigenen Vorurteile: Die höchst seltsame Idee eines SF-Schriftstellers, die sich, vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zur Quasi-Religion gemausert hat. Mindestens ebenso eigenartig: Dass Deutschland und die deutsche Gesellschaft, in der es nun wahrhaftig viele akzeptierte Spinnereien gibt, diese Bewegung so sehr zum Feindbild erkoren hat, dass Lehrer gesonderte angeben müssen, ob sie Mitglied von Scientology waren oder sind. Warum muss man nicht angeben, dass man BILD-Leser war oder ist? (Kleiner Scherz. Ich selbst bin ja notorischer BILD-Leser.) Weil da Leute mit Tricks und versprechen finanziell ausgenommen werden? Ja nun -- dann müsste Rauchen, Alkohol verboten sein und die Mitgliedschaft in ICHWEISSNICHTWAS. 

Gut, hier geht es zur Wikipedia-Seite:

"Scientology [ˌsaɪənˈtɒlədʒɪ [einfach schön, diese Hilfestellung!]] ist eine Neue Religiöse Bewegung, deren Lehre auf Schriften des US-amerikanischen Schriftstellers L. Ron Hubbard zurückgeht. In ideeller Hinsicht sind ihre Lehre und Praxis von szientistischen und psychotherapeutisch anmutenden Komponenten geprägt, die später um transzendente Aspekte erweitert wurden. || In der Öffentlichkeit ist Scientology überaus umstritten. Dies gilt in besonderem Maße für Deutschland und Frankreich.In Deutschland wird die Scientology-Kirche seit 1997 in mehreren Bundesländern aufgrund eines Beschlusses der Innenministerkonferenz durch den Verfassungsschutz beobachtet. In einigen anderen Ländern, wie den Vereinigten Staaten von Amerika, genießt Scientology nach jahrelangem Rechtsstreit den Status einer steuerbefreiten Religionsgemeinschaft."

Na denn. Wie steht es um die Rechts- und Wertegemeinschaft der westlichen Länder? Könnte man sich vielleicht gefälligst mal einigen!? Entweder -- oder? Ist wohl doch nicht so weit her mit der Wertegemeinschaft. Würde es denn nicht reichen, dass alle möglichen Religionen auf ihre sämtlichen Veröffentlichungen und Werbematerialien schreiben müssen:

Religion kann süchtig und terroristisch machen! 
Näheres erfahren Sie von Ihrem Religionswissenschaftler 
oder von Ihrem Hirn und Ihrem Verstand.

Und jetzt müssten wir mal nachschauen, wie Ron Hubbard das geschafft hat. Das ist wichtig. Nicht jeder SF-Autor kriegt so etwas hin. (Und natürlich: Nicht jeder SF-Autor möchte das hinkriegen. Schon klar.)

Freitag, 9. Dezember 2011

Jochen Schweizer

Im Bayerischen Rundfunk, ein paar Tage ist es her: Ein Gespräch mit dem, jetzt: Event-Manager Jochen Schweizer. Ein ausnehmend guter, reflektierter Erzähler! Und am Schluss, ganz am Schluss des Gesprächs dieser Satz so von ihm:

"Das Leben ist nicht das, was geschah, sondern das Leben ist immer das, was wir erinnern."

(Download des Gesprächs - mp3)

Querverbindung zu Sigmund Freud:

"[...] Als ihm dann [...] Arnold Zweig eröffnete, er trage sich mit dem Gedanken, eine Biographie über ihn zu schreiben, antwortete Freud mit einigen grundsätzlichen Bemerkungen:
'... erst heute ... komme ich dazu, Ihnen einen Brief zu schreiben, geschreckt durch die Drohung, daß Sie mein Biograph werden wollen. Sie, der so viel Schöneres und Wichtigeres zu tun hat, der Könige einsetzen kann und die gewalttätige Torheit der Menschen von einer hohen Warte her überschauen. Nein, ich liebe Sie viel zu sehr, um solches zu gestatten. Wer Biograph wird, verpflichtet sich zur Lüge, zur Verheimlichung, Heuchelei, Schönfärberei und selbst zur Verhehlung seines Unverständnisses, denn die biographische Wahrheit ist nicht zu haben, und wenn man sie hätte, wäre sie nicht zu brauchen.' (Freud/Zweig 1980, S. 137)"

Warum hat Freud, der es doch hätte besser wissen müssen -- er doch vor allem! --, nicht über das, was Jochen Schweizer so leichthin erkennt, nachgedacht? War es nicht doch Freuds Angst, die Deutungshoheit über das eigene Leben zu verlieren, wenn da ein anderer darüber schreibt, diese Angst, die ihn das hat sagen lassen?

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Die Hexenprozesse (Zeil am Main)

Im Radio gerade eben, und die Wikipedia hat es:

"In Zeil wurden verglichen mit der Einwohnerzahl zwischen 1616 und 1631 unverhältnismäßig viele Hexenprozesse geführt und in der Folge die Angeklagten hingerichtet oder verbrannt. Die Protokolle der Ratssitzungen dieser Zeit legen dar, dass in fast jeder Sitzung neue Vormundschaften für Kinder, deren Eltern hingerichtet wurden, bestimmt werden mussten. Am 26. November 1616 brannte der Scheiterhaufen in Zeil zum ersten Mal. Neun Frauen wurden zunächst geköpft und dann verbrannt. 13 Monate später, im Dezember 1617, berichtete der spätere Zeiler Bürgermeister Johann Langhans von neun Bränden in jenem Jahr, bei denen 43 Menschen hingerichtet wurden. Der Beginn des Dreißjährigen Krieges stoppte die Hexenprozesse in Zeil bis ins Jahr 1626. Am 15. Oktober 1626 starben fünf der Hexerei angeklagte Bürger, am 10. November vier weitere, darunter die Zeiler Ratsherren Konrad Oerter und Konrad Merklein, die am 8. Oktober verhaftet und der Hexerei bezichtigt worden waren. Ende des Jahres 1626 zählte Langhans 35 angeklagte oder bereits verurteilte Menschen. Der Bürgermeister berichtete in seinem Tagebuch von 92 Opfern im Jahr 1627. Seit April 1627 wurden auch die Bamberger Beschuldigten ins Zeiler Gefängnis gebracht, dort verhört, gefoltert und hingerichtet. Mit dem Geld der Hingerichteten wurde die Heilig-Kreuz-Kapelle renoviert. Nach den ersten Prozessen wurde eine neue Orgel angeschafft, die 550 Gulden gekostet hatte. 200 Gulden davon wurden dem Vermögen der Hingerichteten entnommen. Die Chronik des Bürgermeisters Johann Langhans bricht im Februar 1628 ab, als er selbst der Hexerei angeklagt wird. Der 35 Jahre alte Langhans gestand nach der Behandlung mit Daumenstock und dem Spanischen Stiefel den Bund mit dem Teufel und wurde hingerichtet. Er war seiner Chronik zufolge das 138. Opfer der Zeiler Hexenprozesse. In den folgenden beiden Jahren fanden noch mehr als 160 Hinrichtungen von Malefiz-Personen statt. Endgültig beendet waren die Hexenprozesse erst 1631, als die schwedische Armee vor Zeil stand. Heute geht man davon aus, dass in Zeil mehr als 400 Menschen als Hexen und Hexenmeister verbrannt wurden."

Der Schläger (17)

Quer durch das politische Spektrum des Politischen die Frage gestellt: Wie mit solchen BILD-Meldungen bzw. mit dem, von dem da berichtet wird, umgehen?

"Köln – Sie schlugen brutal auf ihr Opfer ein, brachen ihm den Kiefer. Tatort Kölner U-Bahn: Ein Zeuge filmte den Angriff der Schläger vom gegenüberliegenden Bahnsteig aus. Jetzt stellten sich die beiden Täter, nachdem die Polizei die Videoaufnahmen veröffentlichte.

Der Schläger (17), dessen Hände wie bei einem Kick-Boxer bandagiert sind, meldete sich am Mittwochabend auf einer Polizeiwache. Sein Komplize (21) hatte sich bereits zuvor gestellt, teilte die Polizei BILD.de mit. Beide wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erst einmal wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der schockierende Fall: Jonas (19) wollte am Sonntagmorgen nach einer Weihnachtsfeier nach Hause. „Ich war auf der Sitzbank eingeknickt, als die beiden Typen kamen“, erzählt er BILD. „Einer sagte, er sei Zivilbulle, und fragte mich nach meinem Ausweis.“ Als Jonas sich weigerte, schlug der Mann einfach zu.

Ein Fahrgast von der gegenüberliegenden Gleisseite filmte die Prügel-Szene mit seinem Handy und warnte die Schläger auch – sie schnappten sich die Geldbörse des Opfers und flohen."

Ein paar Möglichkeiten:
  • Sowas gab es immer. Das sind bedauerliche Einzelfälle. Erst die BILD macht da eine Sache draus. Möglichst darauf hinwirken, dass so etwas einfach nicht mehr veröffentlicht wird.
  • So wie es jetzt ist, ist es korrekt. Suchen, möglichst fassen. Nach gegenwärtigem Recht und Gesetz verurteilen. 
  • Die Überwachung und den technischen Schutz verbessern. Beispielsweise: Alarmtaste auf Handy, die Sirenen und Videosysteme auslöst.
  • Alles tun, damit solche Schläger vor der Tat gefasst werden. Probates Mittel: Agents provocateures. Ein Polizist setzt sich auf die Bank. Vier kräftige Kollegen warten hinter einer Tür. Jemand, der zuschlagen will, darf nie wissen, ob er einem wehrlosen Menschen gegenübertritt oder einem geschulten Karateka. (By the way: Wäre einer, die da einfach so rumsitzt, ein agent provocateure? Oder einfach ein Mensch, der rumsitzt und wider Erwarten doch nicht ganz allein und wehrlos ist?)
(Gerne auch andere Vorschläge, in freier Formulierung.)

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Manchmal habe ich ja doch eine besondere Beziehung zum Weltgeist. Gerade gelesen:

"Robber tussles with martial-arts expert, gets beaten and shot | 1:57 p.m. CST, December 5, 2011 | A man who tried to rob a mixed martial-arts expert at gunpoint found himself no match for his intended victim this weekend, police said. | Anthony Miranda, 24, faces a charge of discharging a weapon during a robbery in the Southwest Side attack, which left him wounded in the ankle and badly bruised from his confrontation with the 33-year-old man he robbed, police said."

LWD (Ludwig Wittgenstein Disease)

Ich habe immer darüber nachgedacht, dass ich von Ludwig Wittgenstein wahrscheinlich mit einer Krankheit infiziert worden bin. (Vielleicht gibt es ja, so wie es in der materiellen Welt die seltsamen Wesen gibt, die man Viren nennt -- vielleicht gibt es im Bereich des Geistes eine Spezialform der Meme, die winzig klein und ohne eigenen Stoffwechsel sind, die aber psychische Defekte übertragen, und die Ansteckung erfolgt über das Lesen.) Die Wittgensteinsche Krankheit will ich extreme kreative Sprunghaftigkeit nennen und mit EKS abkürzen. Vielleicht sollte ich die Sache aber auch gleich Internationalisieren und von extreme creative volatility, ECV, sprechen. Diese Krankheit äußert sich darin, dass man nicht in Linien zu denken und auch nicht in Linien zu schreiben vermag.

Und nun das Eigentliche: Die Wendung, dass Genie und Wahnsinn nahe beieinanderliegen, ist schon seit langem zu einer Modefloskel für Juristen und andere Liniendenker verkommen. Was Wittgenstein angeht, so halte ich das Gerede, dass er ein Genie gewesen sei, der Wortarmut mancher akademischer und publizistischer Kreise geschuldet. Wahnsinnig war Wittgenstein ja ohnehin nicht. Warum also nicht einfach: Sprunghaftigkeit und Kreativität liegen nahe beieinander. Oder doch: Sprunghaftigkeit und wirklich eigen- ständiges Denken? Vielleicht sind sie auch die Seiten ein und derselben Münze. Und nun: Es kömmt darauf an, diese beiden Seiten mit der Routine des Denkens und vor allem: des Schreibens zu versöhnen.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ordnung sprechen

In -- ich weiß nicht mehr. Bayern 2? Eine junge Frau sagt, dass sie ihre Mutter nachahme, auch wenn sie das nicht wolle. Ihre Mutter sage auch immer, wenn sie aufräume: "Und jetzt nehme ich die Tassen und stelle sie in den Schrank."

Vielleicht etwas, das sich schwer Unordentliche angewöhnen sollten? 

Auch die Erinnerung an jenen Messi im Fersnehen, der aufgetragen bekam, eine Datenbank über seine Dinge zu führen: Alles wird explizit aufgenommen. Was? Wann? Wohin? 

Sonntag, 4. Dezember 2011

Der verrückteste „Tatort“

BILD erklärt uns diesen wirklich sonderbaren Krimi:

"Die Personen: Der schmierige Geschäftsmann Bemering (Thomas Thieme, 63) hat die Dorfbewohner im Griff und handelt mit menschlichen Organen. Dabei hilft ihm die sexy Dorfärztin Dr. Herkenrath (Claudia Michelsen, 42), die ihre Spritzen am liebsten in Menschen jagt."

Ich hab den Film auch gesehen. Von "jagen" bei den Spritzen kann nicht die Rede sein. Die Spritzen wurden  ordnungsgemäß ruhig gesetzt. Und: in Menschen? Wohin sonst? In Bäume?

Altbundeskanzler Helmut Schmidt ...

... hat die Deutschen eindringlich aufgerufen, sich in der Schuldenkrise in Europa solidarisch zu zeigen. "Wir brauchen auch ein mitfühlendes Herz gegenüber unseren Freunden und Nachbarn", sagte der 92-Jährige an diesem Sonntag auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin. "Und das gilt ganz besonders für Griechenland." Ohne die europäische Integration drohe allen Staaten in Europa die Marginalisierung in der Welt.

Die Staaten der Euro-Zone müssten sich durchringen zu einer strikten Regulierung der Finanzmärkte. Einige zigtausend Finanzmarktakteure hätten die "politisch Verantwortlichen in Europa zu Geiseln gemacht", sagte Schmidt. "Es wird hohe Zeit, sich dagegen zu wehren." Auch an einer gemeinsamen Verschuldung der Euro-Staaten werde kein Weg vorbeiführen. "Und wir Deutschen dürfen uns dem nicht national-egoistisch verweigern."

Spricht da einer, der weiß wie es geht? Oder ist das doch jemand, der vorgestern seine Verdienste hatte und heute die Welt nicht mehr versteht?

Nicholas Shaxson und Beth Krall

Morgenlektüre, SZ Nr. 279, 3. / 4. Dezember 2011, S. 36. Links unten. Shaxson-Besprechung, ein Buch über Steuerparadiese.

Wikipedia Shaxson. Ein Name, ein Pseudonym: Eine Ex-Bankerin, die Angst hat. Zitat: "I don't want to have concrete shoes put on me." Dass sie das ohne Lächeln sagt. Shaxson, im Guardian, 8. Januar 2011.

Leben wir denn wirklich in einer Geld-Idioten-Welt? Wollen wir GIW einführen, als notwendiges Kürzel? Englisch schon mal: MIW. Ach, und: Von Finanzgangstern und anderen Idioten... Libre demandé.

Samstag, 3. Dezember 2011

Das ist der Mensch!

Das habe ich lange gesucht, nachdem ich vor vielen, vielen Jahren mal im WDR ein "Zeitzeichen" gehört habe. Ich dachte, es sei zu wenig Entfernung gewesen zu den Tribünen. Nun -- war es eigentlich auch.

"Am 15. September 1896 wurden in der Nähe von Hillsboro (Texas) zwei 2'B-Lokomotiven der Katy bei einem absichtlichen Frontalzusammenstoß vor 40000 Zuschauern zerstört. Durch die Explosion der beiden Kessel wurden zwei Zuschauer getötet und zahlreiche verletzt."

Ein Unglück, das aus der reinen Sensationsgier heraus sich ergibt.

Mediamarkt

Wenn der Mediamarkt demnächst den Bach runtergeht, dann sollte sich die Geschäftsführung nicht wundern. Wer solch eine Werbung macht und das nicht erst jetzt, der muss sich sagen lassen: Wer übermütig, aber absehbar, durch seine dumm-aggressive Werbung sich in die Situation bringt, allenthalben als "Blödmarkt" geführt zu werden, und wer dann auch noch Anno Domini 2011 eine Weihnachtswerbung schaltet, ungefähr des Inhalts: "Weihnachten wird unter'm Baum entschieden!", nein, der verdient kein Mitleid.

Nachtrag:

Wittgenstein, als Täufer

"Ich hätte im Vergessen geendet." Der Revolutionär hielt inne. "Wenn -- ja, wenn ich mir nicht klar gemacht hätte, dass ich zwar Ludwig Wittgensteins Krankheit, dass ich aber nicht Wittgensteins Genialität besitze. Wie Wittgenstein war ich ein assoziativer, ein extrem sprunghafter Mensch, der nichts fertigschreiben konnte. Ich habe wie er unter dieser Veranlagung gelitten. Und ich konnte nicht Menschen durch Unbedingtheit und Ernst fesseln. Menschen, die meine Zettel wie Offenbarungen sammelten. Also nun -- was blieb mir also anderes übrig, als eine Religion zu gründen. Diese neue Religion des unbedingten Staunens."

Freitag, 2. Dezember 2011

Weiter empfehlen?

Wieder so ein Beispiel, aus einer Amazon-Besprechung:

"Der Glasschneider entspricht in der Qualität meinen Vorstellungen. Er wurde schnell geliefert. Ich kann den Lieferanten und das Produkt weiter empfehlen."

Oder vielleicht doch: weiterempfehlen?

Wirtschaftskrise: Europäische Metaphern

Überall die Meldungen, dass die europäischen Süd-Länder etwas gegen das Verhalten Deutschlands in der Schuldenkrise haben. Manche Sozialisten in Frankreich würden gerade auch zu Südländern, heißt es im Rundfunk, mit Tiraden, dass Deutschland wie Bismarck egoistisch auf die eigenen Vorteile aus sei. (Wieso denn Bismarck? Und: Ist es nicht politischer Konsens, dass Staaten egoistisch handeln und nicht als Wohltäter auftreten?)

Und die Deutschen?

Die denken: "Das ist doch wie in einer ungleichen Großfamilie! Wir haben durch Tüchtigkeit und Fleiß was erwirtschaftet und auf die Beine gestellt, und da kommt der restliche Clan der Faulen und Schmarotzer und möchte teilen. Sollen sie doch auch endlich auch was auf die Beine stellen statt immer nur zu betteln und fordern, so als ob sie ein Recht auf fremdes Geld hätten."

Wo liegt die Wahrheit?

Bedenken muss man vielleicht stärker, dass der Tüchtige und Fleißige seinen Reichtum zu erheblichen Teilen erwirtschaftet, indem er Produkte an die nicht so Tüchtigen verkauft. Die ihre Einkäufe nur mit geliehenem Geld finanzieren können.

Ist das denn überhaupt ein richtiger und also vernünftiger Gedanke? Die Schulden der anderen sind unsere Einnahmequellen?