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Mittwoch, 8. März 2017

Das beste Land der Welt: die Türkei

Ich kopiere jetzt lieber meine Kommentare aus der ZEIT-Seite hierher, bevor sie von übermüdeten Zensoren gelöscht werden. (Dazu anschließend noch ein wenig.)

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"Deutschtürken. "Die Türkei ist das beste Land der Welt". Viele Deutschtürken fühlen sich hier noch immer zu wenig angenommen. Auch deshalb identifizieren sie sich mit Erdoğan und seiner Erzählung von Stolz und Stärke."

Beginnen wir mit dem Anfang: Was müsste sich denn hierzulande ändern, damit die hier lebenden Türken sich "angenommen" fühlen? Diese Frage muss dann aber verbunden werden mit der anderen: Was müssten die Türken tun, um "angenommen" zu werden?

Müssten die hier lebenden Türken -- nein, der Teil der Türken, der sich benachteiligt fühlt, vielleicht weniger wehleidig tun und einfach hier, nach hiesigen Gepflogenheiten mitleben, sich zu Deutschland bekennen, und zur deutschen Fußballnationalmannschaft halten, auch wenn die gegen die Türkei spielt? (Das Letztgenannte sollten die ausblenden, die keine Fußballfans sind.)

Und wenn das alles nicht klappt und dieser Teil der hier lebenden Türken von Erdoğans Türkei, das beste Land der Welt, mit so großem Stolz erfüllt wird -- ja, warum dann nicht in der Erdoğan-Türkei leben statt in dem ungeliebten Deutschland?

Und wie sieht Django Asül eigentlich die ganze Angelegenheit ...?

Fragen über Fragen.