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Dienstag, 2. Mai 2017

Ich kommentiere in einem ZEIT-Kommentarteil ...

Das ist ja schon seltsam, denke ich. Ich kommentiere in einem ZEIT-Kommentarteil, bei einem Artikel über eine Expertenerklärung zum Islam und mein Kommentar wird gelöscht:

"Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte um sich sachlich über den Artikelinhalt auszutauschen. Danke, die Redaktion/rc"

Zuerst verstehe ich gar nicht. Dann dämmert es mir, und ich schreibe eine Entschuldigung mitsamt einer Erklärung.

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[[ Ok, hier folgt eine Entschuldigung. Ich habe die Sache rekonstruiert: Ich war beim Runterscrollen von diesem ZEIT-Video

Religion | Fünf Fragen an den Islam | Nach unserer Artikelserie zum Islam erreichten uns viele Leserfragen. Der Wissenschaftler und Autor Ali Ghandour beantwortet fünf der wichtigsten. || Von Jan Lüthje

auf diesen Artikel gekommen. Hierher passen meine Kommentare, vor allem der angehängte zweite, der gelöscht wurde, tatsächlich nicht. (Es ging da um ein SPIEGEL-Zitat, um die Ermordung einer Frau aus Afghanistan, nach Deutschland geflüchtet, durch einen Landsmann. Erstochen wurde die Fra wahrscheinlich, weil sie zum Christentum konvertiert war. Das hat wenig bis keinen Bezug zu diesem Kamasutra-Artikel.) Insofern ist auch der erste Teil meines Kommentars, der noch oben steht, am falschen Ort. ]]

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Die Problematik, wenn es um konkrete Verhaltensweisen von muslimischen Flüchtlingen geht, sind aber natürlich insgesamt sichtbar. Der SPIEGEL-Bericht, der bei der ZEIT gelöscht wurde, ist der:

Zweifache Mutter aus Afghanistan erstochen | Ermittler prüfen religiöses Motiv für Bluttat am Chiemsee | In Oberbayern ist eine Afghanin vor einem Supermarkt erstochen worden. Sie soll zuvor zum Christentum übergetreten sein. War das der Anlass für die Tat? || Dienstag, 02.05.2017 14:58 Uhr | Im Fall der tödlichen Messerstiche auf eine zweifache Mutter in Prien am Chiemsee prüft die Polizei ein religiöses Motiv für die Tat. Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, die 38-jährige Afghanin sei von einem 29-jährigen Landsmann getötet worden, weil sie zum Christentum konvertiert sei. || Ein Polizeisprecher sagte, man habe Erkenntnisse, dass es den Übertritt gegeben habe. Es sei gut möglich, dass es einen Zusammenhang gebe mit der Tat. Die Ermittlungen seien aber wegen der Sprachbarrieren schwierig. Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Motiv. || Kinder in Obhut von Behörden || Die Frau war am Samstagabend vor den Augen ihrer Kinder vor einem Supermarkt in der oberbayerischen Gemeinde niedergestochen worden. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter wurde in eine Nervenklinik eingewiesen. Die beiden fünf und elf Jahre alten Kinder sind in der Obhut von Behörden. || Der Sprecher sagte, der 29-Jährige habe in einer Unterkunft für Asylbewerber gewohnt, die Frau in einer Privatwohnung. Beide hätten sich gekannt.