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Donnerstag, 10. August 2017

Liebe Ruhrnachrichten!

Ja, es hat sich rumgesprochen, dass es den "Printmedien" in Zeiten des Internets schlecht geht. Aber glaubt ihr wirklich, dass ihr mit solchen Maßnahmen da was ausrichtet?

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Im Güterwaggon am Hauptbahnhof gefunden | Rätselhaft: Mann ohne Gedächtnis | DORTMUND Er wird auf Ende 50 geschätzt, als höflich, bescheiden und gebildet beschrieben. Mehr weiß man nicht über den Mann, der im April 2017 in einem Güterwaggon am Dortmunder Hauptbahnhof gefunden wurde. Mehr weiß er selbst auch nicht über sich. Der Mann hat sein Gedächtnis verloren. Die Polizei sucht nun mit ihm nach seiner Identität.

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Ich jedenfalls schließe Zeitungen mit solchen Lockvogel-Zeilen von der zukünftigen Suche aus.

Was will ich damit sagen? Liebe Ruhrnachrichten! Liebe Zeitungen allüberall im Land! Schaut euch rechtzeitig nach einem neuen Geschäftsmodell um. Es wird nämlich die News-Flatrate kommmen, und die alten Zeitungen werden verschwinden. Natürlich nicht ganz. Mit dem Aufkommen der Autos sind ja auch die Pferde nicht ganz verschwunden. Aber der Auto-Pferde-Vergleich macht doch die Dimensionen der zu erwartenden Veränderungen deutlich.

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Dazu passend:

Tamedia plant ein Massaker (woz.ch, Andreas Fagetti) | Die Schweiz steht vor dem möglicherweise heftigsten Abbau ihrer Pressevielfalt. „Tamedia“, die größte private Mediengruppe in der Schweiz, bereitet den radikalen Umbau ihrer Tageszeitungen vor. Bestandteil des Umbaus: Der gemeinsame, von sogenannten Kompetenzzentren bestückte Mantel. Bei der „Berner Zeitung“ droht ein besonders heftiger Stellenabbau. Ende August, so munkelt man, entscheidet der Verwaltungsrat über ein konkretes Abbauprojekt. Dann stelle sich heraus, ob ein schleichender Abbau eingeleitet oder ein Erdbeben stattfinden wird. (woz.ch)